Kühle Kirche contra Corona

Besucher des Gottesdienstes in der Immanuelkirche haben sich inzwischen mit den Hygiene- und Abstandsregelungen sowie der Maskenpflicht vertraut gemacht. Den Mund- und Nasenschutz bitte nicht nur beim Betreten und Verlassen des Kirchenraumes sondern während des gesamten Gottesdienstes tragen. Das dient ebenso dem Schutz der Kirchenbesucher vor einer Ansteckung wie die Drosselung der Raumtemperatur. Damit die Heizung nicht zur Virenschleuder wird, wird die Kirche in der Winterzeit durchgehend auf 15 Grad geheizt, auch während der Gottesdienste.

Unsere Kirche verfügt nämlich über eine Luftheizung. Auf der Kanzelseite wird erwärmte Luft über Bodenkanäle ins Kirchenschiff geblasen. Diese steigt zunächst auf, fällt dann wieder ab und wird auf der Taufsteinseite durch Bodenkanäle abtransportiert. Diese Luftzirkulation gilt es zu reduzieren, damit die Viren sich nicht im gesamten Kirchenraum verteilen können. Ein weiterer „Motor“ der Luftbewegungen im Raum ist der Temperaturunterschied zwischen Luft und den Wänden.

Bisher war es üblich, die Kirche zum Gottesdienst auf eine Lufttemperatur von 18 Grad aufzuheizen. Würden wir dabei bleiben, müsste diese Raumtemperatur mindestens zwei Tage vor Gottesdienstbeginn erreicht sein. Da die Wände sich nur sehr langsam erwärmen, könnten nur dann Luftbewegungen während des Gottesdienstes minimiert werden.

Unser Presbyterium hat aber beschlossen, die Kirche aus Kosten- und Klimaschutzgründen durchgehend mit einer gleichbleibenden Temperatur von 15 Grad zu heizen. Dies dient auch der Pflege der Orgel. Wir orientieren uns dabei an Empfehlungen zur Heizsaison 2020/2021 der Evangelischen Landeskirche im Rheinland.

Weitere Informationen zu Kirche und Corona unter: https://news.ekir.de/inhalt/coronavirus-aktualisierte-empfehlungen

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