Liebe Gemeindemitglieder,

Innehalten, einen Moment der Stille wirken lassen, ein Gebet sprechen oder nur zur Ruhe kommen. Das können Sie gerne in unserer Immanuelkirche. Die Kirche ist auch außerhalb der Gottesdienste geöffnet! Bitte beachten Sie aber unbedingt die Abstandregelungen, wenn mehrere Besucher gleichzeitig in der Kirche sind. Veranstaltungen und Kurse im Gemeindehaus fallen vorerst noch aus. Das Gemeindehaus bleibt geschlossen.
VERSCHOBEN WIRD UNSERE KONFIRMATION. Neuer Konfirmationstermin:
Sonntag, den 20. September um 9.30 Uhr

Unter der Rubrik „Unsere Hoffnungsworte“ finden Sie auf dieser Seite Corona-Gebete, Texte sowie Predigten und auch ein Video der Osteransprache mit Musik aus der Immanuelkirche.

Viele der Hoffnungstexte liegen auf dem Schrank im Kirchenfoyer.
Bedienen Sie sich gerne!

Unter dem Link  www.ekir.de können Sie an jedem Sonntag einen Gottesdienst aus einer Gemeinde der Evangelischen Kirche im Rheinland mitfeiern.

Impulse und Andachten bietet der YouTube Kanal des Kirchenverbands Köln unter folgendem Link:
https://www.kirche-koeln.de/live-gottesdienste-und-videos-im-internet/

Gottes Segen und bleiben Sie gesund

WIR SIND FÜR SIE DA!!

Wenn Sie seelsorgliche Unterstützung möchten:

Pfarrer Jürgen Mocka ist telefonisch (Tel. 599 45 86) und per Mail(juergen.mocka@ekir.de) erreichbar

Sie können Pfarrer Mocka auch Menschen nennen, die sich über seinen Anruf freuen würden. Natürlich ist es auch möglich, sich per Brief zu melden.
Anschrift:
Pfarrer Jürgen Mocka
Neuenbaumer Str. 7
50739 Köln

Wenn Sie praktische Unterstützung (z.B. beim Einkauf) benötigen:
melden Sie sich gerne bei Frau Schwarz telefonisch (Tel:  0178 20 87 440) oder per Mail <br> (stephanie.schwarz@ekir.de)

Sie freut sich auch, wenn Menschen sich melden, die selber bereit sind, Hilfsbedürftige zu unterstützen.

Ihre
Ev. Immanuel-Gemeinde Köln-Longerich

UNSER GLAUBE in CORONAZEITEN

Liebe Longericher, liebe Longericherinnen,
Die Lage ist ernst und wir müssen sie ernstnehmen.
Aber: Ich bin dankbar, dass zurzeit unsere PolitikerInnen verantwortlich
handeln, allen voran unsere Bundeskanzlerin.
Ich bin besonders allen Menschen dankbar, die in den Lebensmittelgeschäften, Arztpraxen, Krankenhäusern, Pflege- und Seniorenheimen, Apotheken sowie bei Feuerwehr, Polizei, Rettungsdiensten, Ordnungsamt, Post und Müllabfuhr weiter für uns da sind. Wir können das diesen Männern und Frauen auch zeigen. Ich erlebe dankbare Reaktionen.
So sehr einzelne Menschen und Firmen jetzt in ihrer Existenz bedroht sind,
sollten wir uns vor Augen führen: Wir leben in einem reichen Land!
Ich hoffe sehr, dass unser bedrohtes Klima und die Not der Flüchtlinge jetzt
nicht auf der Strecke bleiben.
Die Entscheidungen, die wir zurzeit treffen, sind meist vorläufig. Erst im
Nachhinein werden wir erkennen können, was angemessen war. Am Montag haben wir entschieden, unsere Immanuelkirche 24 Stunden offen zu lassen. Zwei Tage später haben wir beschlossen, sie ganz zu schließen. Ist das nun verantwortliches Handeln oder ein Zeichen für mangelndes Gottvertrauen?
Ich selber weiß es momentan nicht.
Es hilft jetzt niemandem, wenn wir Verschwörungstheorien verbreiten oder Sündenböcke für diese globale Krise suchen.
Eine 75-jährige Frau aus Graz „erzählt, dass ältere Menschen auf der Straße von Jüngeren beschimpft würden, weil man sie für die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Österreich verantwortlich mache.“
(Kölner Stadtanzeiger vom 18.3.)

Genau darauf müssen wir verzichten. Das vergiftet unser gesellschaftliches
Klima.
Wir sind jetzt herausgefordert,

– räumlichen Abstand und gleichzeitig um so mehr Kontakt zu halten

– uns immer wieder so zu verhalten, dass wir weder panisch werden (keine Hamsterkäufe!) noch rücksichts- oder gedankenlose Ignoranz vorleben (keine Gruppenbildung oder die Einstellung: Das wird doch alles nur hochgespielt.)
Mir hilft in diesen Tagen 2. Timotheus 1,7:
„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (Übersetzung der Neuen Zürcher Bibel)
Der Coronavirus ist eine weltweite, unsichtbare Bedrohung.
Auch die Geistkraft Gottes, an die wir glauben, ist unsichtbar und global
wirksam.
So bitten wir darum, dass der Heilige Geist uns Tag für Tag mit Kraft, Liebe
und Besonnenheit erfüllt, damit wir an unserem Platz diese große Herausforderung bestehen können.
Nutzen Sie unsere Hilfsangebote.
Ich wünsche Ihnen Gesundheit an Leib und Seele!

Herzlichst Ihr/Euer Pfarrer Jürgen Mocka (20.3.2020)


Wir suchen Gemeindebriefverteiler!!!

Für unseren Gemeindebrief suchen wir ab März für:

Heinrich-Hoerle-Str. und Marta-Hegemann-Str.

dringend einen ehrenamtlichen Verteiler. Interessenten melden sich bitte im Gemeindebüro bei Stephanie Schwarz Tel.: 0221 599 24 49.

  • © 2018 Immanuel-Gemeinde Köln-Longerich
Top