Daten und Fakten

„Dom“ des Kölner Nordens
Weit über die Grenzen von Longerich hinaus gilt die Immanuelkirche als Dom des Kölner Nordens. Das liegt vor allem an ihrer Größe mit 450 Sitzplätzen in dem über 34 Meter langen Kirchenschiff und auf den beiden Emporen. Nach einer Bauzeit von gut eineinhalb Jahren war das Gotteshaus Ende 1963 eingeweiht worden.
Die nach den Plänen des Architekten Gottfried Tucholski errichtete Hallenkirche war wegen des starken Zustroms evangelischer Christen in die Gartenstadt-Nord in den 1950er und 60er Jahren so groß gebaut worden. Angelehnt an die Planungen der Stadt Köln war mit einem Anwachsen der evangelischen Gemeinde auf 6.000 Seelen in Longerich gerechnet worden.
Als Schlüssel galt seinerzeit, dass drei bis fünf Prozent evangelischer Gemeindeglieder regelmäßig den Sonntagsgottesdienst besuchen. Entsprechend diesen Annahmen wurde Sonntag für Sonntag mit 200 bis 300 Kirchenbesuchern gerechnet. Die Zahl von 6000 Gemeindegliedern wurde tatsächlich nie erreicht. Nach den geburtenschwachen Jahrgängen und einem inzwischen abflauenden Trend zu Kirchenaustritten gehören heute annähernd 2100 evangelische Christen zur Immanuel-Gemeinde.
630.094,48 DM kostete der Bau der Immanuelkirche gemäß der 1967 erstellten Endabrechnung ohne die Kosten für den Zwischentrakt zum Gemeindehaus und die Außenanlagen. Möglich war die Finanzierung nur dank der Hilfe von Stadtkirchenverband und Landeskirche und vieler Spenden. Kollektensammlungen und Spenden ermöglichten später nach und nach den Einbau von Buntglasfestern mit biblischen Motiven und 1971 die
Anschaffung der Orgel. Den anfangs geplanten Glockenturm gibt es bis heute nicht. Zu der großen Kirche passt die große Orgel, die es seit 1971 gibt. Sie hat 25 Register und ist mit über 1.700 Pfeifen bestückt, von denen die längste über 2,40 Meter misst. Wegen der hervorragenden Klangeigenschaften der Orgel und der guten Akustik des Kirchenraumes gilt die Immanuelkirche als Konzertkirche, die ausreichend Platz auch für große Veranstaltungen bietet.

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